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Durch regelmäßige FUTREX® - Körperfettmessungen und KARDiVAR-Tests
trainieren wir durch Ausdauer stets im optimalen erfolgversprechenden Bereich.

 
Schlaganfälle Heranwachsender um über dreißig Prozent gestiegen!
 
250.000 tödliche Schlaganfälle in Deutschland pro Jahr
Haben Sie ein gutes Herz?Da auch unter Deutschen Jugendlichen die Schlaganfall-Risikofaktoren wie Übergewicht und Diabetes in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen haben – wenn auch nicht in dem Ausmaß wie in den USA – erwarten die Experten hierzulande in Zukunft ebenfalls einen Anstieg der jungen Schlaganfall-Patienten. Schon heute sterben den Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge insgesamt deutschlandweit jedes Jahr rund 250.000 Menschen an einem Schlaganfall – Tendenz steigend. Als typische Symptome sind dabei laut Aussage der Experten zum Beispiel akute Sehstörungen, Verständnisstörungen, Wortfindungsstörungen, Lähmungen des Gesichts, der Arme, Beine, oder auch einer ganzen Körperhälfte sowie Schwindel und starke Kopfschmerzen zu verzeichnen. Bei Anzeichen eines Schlaganfalls ist schnellstmöglich ein Notarzt zu kontaktieren, wobei auch jüngere Menschen sich angesichts der aktuellen Studienergebnisse des Risikos stets bewusst sein sollten, denn Schlaganfälle sind keineswegs eine ausschließlich im Alter vorkommenden Erkrankung.
 
FUTREX - Der professionelle Fat Analyzer für Jugendliche und Kinder
Lange Zeit war das hydrostatische Wiegen die einzige Möglichkeit, den Körperfettanteil genau zu bestimmen. Diese Methode ist sehr teuer, sehr zeitaufwendig und für die Testperson sehr unangenehm. Jetzt kann die Körperfettmessung viel einfacher, schneller und doch mit derselben Genauigkeit mit dem FUTREX Fat Analyzer durchgeführt werden.
 
Innovative Technologie für die Körperfettanalyse
Die FUTREX Body Fat Analyzer arbeiten mit innovativer Ultraschall-Messtechnik. Die dabei eingesetzten spezifischen Licht-Wellenlängen werden von Fett absorbiert.
 
Über die Messung des absorbierten Lichts wird der Körperfettanteil exakt ermittelt.
 
Die Vorteile der FUTREX Fat Analyzer: 
In der gesamten Welt gibt es zunehmend übergewichtige Kinder. Etwa jedes fünfte Kind ist übergewichtig, dies ist meist eine Folge von Bewegungsmangel und falscher Ernährung. Wie anderswo, stellt man auch an den Schulen fest, dass einige Schülerinnen und Schüler mit solchen Problemen konfrontiert sind. Die Jugendlichen haben aufgrund ihres Bewegungsmangels auch koordinative und konditionelle Defizite und können das normale Bewegungsangebot in der Schule zum Teil wenig nützen.  
 
Übergewichtige Kinder haben es im Alltag oft schwer, weil sie ihres Gewichtes halber gehänselt werden oder weil ihnen einfache Dinge sehr schwer fallen, weil ihr Gewicht sie stört. Folgen davon können einerseits sogenannte psychosoziale Störungen sein, andererseits sind körperliche Beschwerden zu befürchten, so zum Beispiel Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen oder Beschwerden des Bewegungsapparates.
 
Mit einer gezielten Förderung der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten will man versuchen, in den Kindern die Freude an der Bewegung zu wecken. Denn Freude an der Bewegung ist eine der wichtigsten Vorraussetzungen für regelmässige Bewegung. Und regelmässige Bewegung kann einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden im Alltag und auf das Körpergewicht haben.
 
Mit diesem Projekt möchte ich möglichst viele motivierte sport- und bewegungsbegeisterte Lehrpersonen, Sportlehrpersonen und auch andere Personen dazu aufmuntern, den übergewichtigen Kindern an möglichst vielen Schulen die Chance zu geben, sich an einem angepassten Bewegungsangebot zu beteiligen.
 
Die Projektarbeit ist in drei Teile gegliedert.
Beim ersten Teil werden kurz einige wichtige theoretische Aspekte zum Thema Übergewicht und Adipositas dargestellt. Im zweiten Teil der Arbeit wird das Projekt beschrieben und die wichtigsten Erkenntnisse werden erläutert. Im dritten Teil, dem Anhang, findet man Praxisbeilagen für den Unterricht mit einer Gruppe. Der erste Teil stellt somit die Begründung des Projektes dar, im zweiten und dritten Teil hingegen zeigen praxisrelevante Inhalte auf. Das Projekt hatte zum Ziel, ein freiwilliges Schulsportangebot für übergewichtige und adipöse Jugendliche zu schaffen.
 
Übergewicht oder Adipositas
Bereits über ein Viertel der Grundschulkinder hat Übergewicht, viele davon bereits krankhaftes Übergewicht, eine sogenannte Adipositas (Fettleibigkeit). Seit Jahren ist der Anteil übergewichtiger Kinder steigend und die dicksten unter ihnen werden immer schwerer. Dieser Zustand ist so alarmierend, dass die World Health Organisation (WHO), Adipositas bereits als „Epidemie des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet hat.
 
BMI
Der BMI ist der Body Mass Index. Der BMI berechnet die Körpermasse, nicht die Fettmasse. Mit zunehmender Körpermasse steigt auch die Fettmasse. Der BMI errechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm und der Körpergrösse in Metern nach der folgenden Formel:
BMI = Körpergewicht in kg / Körpergrösse in m2    

  • Bewegungsapparat Haltungsschäden
  • Rücken- und Gelenksschmerzen
  • Arthrose
  • Herz-Kreislaufsystem Bluthochdruck
  • Arteriosklerose
  • Kurzatmigkeit, Atemnot
  • Schlaf-Apnoe-Syndrom
  • Stoffwechsel Typ-2-Diabetes
  • Metabolisches Syndrom (Syndrom X)
  • Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin)
  • Körperliche Folgen von Adipositas

Körperliche Folgen, die durch Übergewicht entstehen, können Auswirkungen auf den Bewegungsapparat haben. Haltungsschäden äussern sich beispielsweise durch Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen. Durch die Schwere des Oberkörpers und die mangelnde Spannung der Bauchmuskulatur, die diesen Bereich stützt, wird Druck auf die Lendenwirbelsäule ausgeübt. Nicht nur die Wirbelsäule wird bei Übergewicht zu stark belastet, sondern auch alle Gelenke der Beine und Füsse.
 
Starke Schmerzen und vorzeitige Abnutzung können die Folge sein (Arthrose).
Weiter kann sich das Übergewicht auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ist ein starker Risikofaktor für einen folgenden Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Auch das Cholesterin (siehe auch Fettstoffwechselstörungen) schädigt vor allem die Blutgefässe, indem es sich an ihren Wänden ablagert. Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall können die Folgen sein.
 
Weiter Bewegen mit Übergewicht
verursacht Übergewicht gewöhnlich bei Anstrengung und in schweren Fällen sogar im Ruhezustand Atemnot bzw. Kurzatmigkeit. Die Ursache hierfür ist, dass das Übergewicht zum einen auf das Zwerchfell drückt, zum anderen die Arbeitsbelastung des Herzens steigert. Beim Schlaf – Apnoe– Syndrom kommt es sogar nachts während des Schlafens zu kurzen Atemstillständen. Während den kurzen Atemstillständen kommt es zu einer verringerten Sauerstoffsättigung des Blutes, so dass der Schlaf nur wenig oder gar nicht erholsam ist.
 
Auswirkungen auf den Stoffwechsel können sich in Form eines Typ-2-Diabetes (Zuckerkrankheit) äussern. Jedes Kilogramm Übergewicht steigert die Gefahr zuckerkrank zu werden. Zuviel Zucker im Blut schädigt die Nieren und die Blutgefässe. Dadurch steigt die Gefahr von Schlaganfall, Herzinfarkt, Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen in den Beinen und Füssen. Das Risiko einer Fettstoffwechselstörung ist besonders bei einer bauchbetonten Adipositas erhöht. Es gibt keinerlei äussere Anzeichen einer Fettstoffwechselstörung.
 
Das metabolische Syndrom wird auch Syndrom X oder tödliches Quartett genannt. Es beschreibt das Zusammentreffen der vier folgenden Krankheiten:

  1. Adipositas
  2. Störung des Kohlenhydratstoffwechsels bis hin zum Typ-2-Diabetes
  3. Bluthochdruck
  4. Fettstoffwechselstörungen

Das metabolische Syndrom fasst somit – mit Ausnahme des Rauchens – die vier wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen zusammen.
 
Selbstwert und Körperbild
Übergewicht und Adipositas sind nicht nur für den Körper, sondern auch für die Kinderseele eine grosse Belastung. Oft werden übergewichtige Kinder ausgegrenzt oder als fette Sau beschimpft und so wird die Kinderseele gekränkt. Das Selbstwertgefühl hängt ganz wesentlich vom Körperbild ab. Übergewichtige Kinder wachsen oftmals schneller als normalgewichtige, sie erscheinen dadurch grösser und älter, als sie sind. Daraus folgt oft eine Überforderung, die das Selbstbild zusätzlich belastet.
 
Versucht ein übergewichtiges Kind sich gegen diese Ausgrenzung zu wehren, endet dies häufig in Aggression oder auch dem „Klassen-Clown“. Alle diese frustrierenden, verletzenden Gefühle, welche diese Kinder und Jugendlichen täglich erleben, fördern wiederum ein kompensatorisches Essverhalten und forcieren so das Übergewicht.
 
Therapie und Prävention des kindlichen Übergewichts
Eine therapeutische Intervention bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen beruht auf drei Säulen:

  1. Veränderung des Bewegungsverhaltens. Mehr Bewegung im Alltag und mehr Sport
  2. Ernährungsumstellung
  3. Psychosoziale und oder therapeutische Betreuung. Verhaltens- und Familientherapie
Nach den Leitlinien der World Health Organisation (WHO) gilt beim Erwachsenen der Bereich zwischen 18.5 und 24.9 als normalgewichtig, zwischen 25 und 29.9 als übergewichtig, über 30 als adipös. 
 
Weit komplexer ist die Beurteilung des BMI-Wertes bei Kindern und Jugendlichen.
Denn bei Kindern ist es aufgrund sich ständig im Wandel befindender Grösse und Gewicht, sowie der grossen Unterschiede bei Jungen und bei Mädchen nötig, die sogenannten Gewichtsperzentilen hinzuzuziehen. Diese Referenzwerte werden in der Praxis gebräuchlich in der Form der Perzentilenkurven graphisch dargestellt.
 
Körperfettmessungen: Mit Körperfettmessungen wird, anders als beim alleinigen Wiegen, die Zusammensetzung des Körpers festgestellt. Das heisst, wie viel Wasser, Muskulatur und Fettmasse der Körper hat. Die FUTREX-Messung ist eine von vielen Möglichkeiten (BIA-Messung, Hautfaltenmessung, u.a.), die Körperzusammensetzung zu bestimmen. (STRESS)
 
Bewegen mit Übergewicht Sportgruppe
die fettfreie Masse in kg, die Körperflüssigkeit in % und Liter und das empfohlene Maximalgewicht in kg. Die Methode ist unabhängig von der Tageszeit und eventuellen sportlichen Aktivitäten. In der FUTREX - Broschüre werden folgende Richtlinien zum Körperfettanteil bei Erwachsenen dargestellt:
 
Empfohlener Körperfettanteil
Angaben zum empfohlenen Körperfettanteil bei Kindern wurden keine gefunden. Das Gerät ist hauptsächlich für den Gebrauch bei Erwachsenen ausgerichtet. Das FUTREX-Gerät funktioniert jedoch auch bei unter Neunzehnjährigen, allerdings können weniger Angaben eingegeben werden und weniger Werte werden errechnet. Das Gerät liefert für unter Neunzehnjährige Informationen zur fettfreien Masse in kg, zum Fettgewicht in kg und zum Fettgewicht in %. Die Resultate, die mittels FUTREX ermittelt wurden, können trotzdem gebraucht werden. Als Vergleichswerte sind sie aussagekräftig. Und in Kombination mit dem BMI und den Perzentilen liefern diese Vergleichswerte wertvolle Informationen zur Veranschaulichung der Veränderungen.
 
Blutdruck
Die Druck- und Volumenverhältnisse im Kreislaufsystem sind folgende:
Systolischer Wert: 120 mmHg
Diastolischer Wert: 80 mmHg
Man bezeichnet den Unterschied zwischen systolischem und diastolischem Druck als Blutdruckamplitude. Bei körperlicher Arbeit kann der systolische Blutdruck kurzfristig bis zu 200mmHg erreichen. Liegt der diastolische Blutdruck auch in Ruhe über 95 mmHg spricht man von Bewegen mit Übergewicht.
 
Bluthochdruck (Hypertonie).
Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ist ein starker Risikofaktor für Arteriosklerose sowie die koronare Herzkrankheit und kann zudem das Frühstadium einer Typ-2- Diabetes fördern. Bei Übergewicht oder Adipositas kann ein erhöhter Blutdruck bereits im Kindesalter auftreten. Anzeichen können zum Beispiel häufige Kopfschmerzen oder Schwindel sein. In solchen Fällen ist den Eltern zu empfehlen, einen Arzt beizuziehen.
 
Epidemiologie
Allgemein kann ein universeller Trend zum Übergewicht festgestellt werden. Der durchschnittliche BMI der Kinder und Jugendlichen nimmt von Norden nach Süden zu. Italienische und griechische Kinder weisen zum Beispiel einen höheren BMI auf als Kinder aus nördlichen Ländern. In europäischen Ländern sind zwischen 15% und 20% der Kinder und Jugendlichen übergewichtig, in den USA sind es noch mehr, die Werte in asiatischen Ländern liegen tiefer. Während in Industrieländern vor allem Menschen von sozial tieferen Schichten übergewichtig oder adipös sind, scheint dies in Entwicklungsländern ein generelles Problem zu sein. 
 
Bewegungsmangel
Bereits ein Fünftel aller Deutschen Kinder trägt Grösse XL oder XXL. Und unsere Kinder schaffen im Zwölfminutenlauf durchschnittlich 400m weniger als ihre Altersgenossen aus den schnellsten Nationen. Tatsächlich sitzen und liegen Kinder heutzutage bis zu neun Stunden am Tag. Neben der Schule tragen auch Fernseher, Computer, Gameboy und Spielkonsolen dazu bei. Bereits am frühen Morgen werden Kinder im Auto zur Schule gefahren. Der Anteil der Fahrrad- oder Fussweg-Kinder schrumpft merklich Gemäss Literaturrecherchen von Liebmeister (2002) belegen verschiedene Studien, dass sich adipöse Kinder weitaus weniger bewegen, als gleichaltrige, normalgewichtige Kinder. Sie stehen bei Spiel und Sport häufiger untätig am Rande, bleiben während eines Fussballspieles häufiger stehen und versuchen seltener einen Ball noch zu erreichen als ihre schlankeren Kolleginnen und Kollegen. Dennoch haben sie selber den Eindruck, sich enorm zu verausgaben. Häufig bewegen sich übergewichtige Kinder gerade mal noch im obligatorischen Sportunterricht in der Schule. Und auch dieser Bewegungszwang wird teilweise mit Ausreden wie vergessener Sportbekleidung, Bauch- oder Kopfschmerzen umgangen.
 
Überernährung und Fehlernährung
Fastfood, Fertigprodukte und vorgefertigte Nahrungsmittel nehmen einen immer grösseren Anteil der Ernährung ein. Dadurch wird den Kindern Nahrung mit einer hohen Energiedichte angeboten, die jedoch nicht unbedingt lange satt macht. Durch regelmässigen Verzehr derartiger Nahrung gewöhnen sich der Geschmacksinn und der Stoffwechsel daran und fordern stets Nachschub. Zudem führen sich Kinder einen nicht unerheblichen Teil ihrer täglichen Kalorien in Form von Getränken zu. Und es wird vermutet, dass Kalorien, die in flüssiger Form aufgenommen werden, nur schlecht bei folgenden Mahlzeiten kompensiert werden können. Ein grosses Problem in der Ernährung liegt jedoch nicht nur im Was und Wie viel, sondern auch im Wie. Immer öfter essen Kinder zwischendurch und nebenbei. Es gibt Familien bei denen Fernsehen immer mit Chips und anderen Naschereien verbunden ist, deren Kinder ihr Mittagessen vor dem Computer einnehmen oder auf dem Schulweg schnell eine Kleinigkeit essen. Die Botschaft lautet: Gegessen wird nebenbei. Doch während nebenbei Nahrung aufgenommen werden kann, sind wir nicht in der Lage nebenbei Genuss zu empfinden oder uns satt zu fühlen.
 
Genetische Veranlagung
Es gibt eine Vielzahl von Genen, die für eine Adipositas verantwortlich sein können. Sie können jedoch nicht alleinige Ursache sein. Eine genetische Prädisposition führt zu verschiedenen physiologischen Faktoren, die das Risiko, dick zu werden, wesentlich erhöhen. Hierzu gehören beispielsweise ein niedriger Grundumsatz, ein unterdrücktes Sättigungsgefühl, eine gestörte Appetitregulation oder ein niedriges Niveau an Spontanaktivität. Tatsächlich gibt es das Phänomen von guten und schlechten Futterverwertern. Bei unseren Vorfahren hatten gute Futterverwerter wesentlich bessere Überlebenschancen, da sie in Zeiten des Überflusses Reserven für schlechtere Zeiten anlegen konnten. Heutzutage leben wir jedoch nur noch im Überfluss, so dass die Reserven bleiben und langsam zu dicken Bäuchen und runden Hüften führen. Der ursprüngliche Überlebensvorteil ist zu einem Nachteil geworden.
 
Folgen des Übergewichts
Übergewicht kann auf die Dauer eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen. Übergewichtige Menschen sind in der Regel weniger leistungsfähig und anfälliger für zahlreiche Krankheiten. Es gibt viel Krankheiten, die bereits Übergewichtige Kinder plagen können. Hierzu gehören beispielsweise Bluthochdruck und Haltungsschäden. Es gibt aber auch Erkrankungen, die sich erst später bemerkbar machen, wie zum Beispiel Arteriosklerose.
 
Die häufigsten körperlichen Folgen des kindlichen Übergewichts:    
  • Direkte Messung durch Ultraschall-Messtechnik
  • Messung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder
  • Messung des Gesamtkörperfettanteils sowie lokale Messung
  • Keine Messvorbedingungen: Messung jederzeit möglich, vor oder nach dem Essen, oder Training
  • Online-Anbindung zum PC und Auswertung der Testdaten über entsprechende Software
  • Aufzeigen von Fettmasse, Muskelmasse, Wassermasse, Knochen­masse und mit Hilfe grafischer Darstellung der Software die Verlaufsanalyse
  • Hygienische Messung, kein Entkleiden. (NON INVASIVE)

Auch ein Krafttraining kann spielerisch als Übungsparcours angeboten werden. Die Übungen sollten einfach auszuführen sein und das Herz-Kreislauf-System und der Bewegungs- und Stützapparat sollten nicht zu sehr beansprucht werden.
 
Als weiterer wichtiger Punkt steht die Verbesserung der Ausdauer. Selbst wenn ein übergewichtiges Kind seinen BMI nicht verändert, verringert es durch Ausdauertraining bereits das Risiko für sämtliche Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Regelmässig und spielerisch in die Lektionen eingebracht macht Ausdauertraining sogar Spass. Es ist sinnvoll, am Anfang eine geringe Intensität zu wählen dafür entsprechend länger zu trainieren.
 
Mit der Verbesserung der Kraftausdauer und der Verbesserung der Beweglichkeit soll versucht werden, bei den Kindern eine verbesserte Haltung zu erreichen. Und nicht zuletzt sollen sich die übergewichtigen Jugendlichen als normale Kinder begreifen lernen und ihre Grenzen zu kennen und damit umgehen zu lernen.
 
Ernährung
Neben der Bewegung ist die Ernährung die zweite wichtige Säule. Kinder und Jugendliche sollen lernen, was eine gesunde Ernährung ist, und wie sie im Alltag umgesetzt wird. Eine kindergerechte Ernährung sollte sich an den gängigen Mahlzeitgewohnheiten orientieren (meist drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten), Rücksicht nehmen auf die Vorlieben und Abneigungen der Kinder, keine Diät- oder Lightprodukte und wenig Fertigprodukte enthalten. Eine kindergerechte Ernährung sollte so vielseitig sein, dass Kinder alle Nährstoffe erhalten, die sie benötigen. Wichtig ist das Mass aller Dinge, grundsätzlich kann von allem gegessen werden, gewisse Produkte sollte man jedoch sparsam dosieren.
 
Die Ernährungsempfehlung hebt folgende wichtige Punkte hervor:

  • Früh übt sich, wer etwas zu seiner Gesundheit beitragen will
  • Eltern und Erzieher sind immer Vorbilder
  • Häufige kleine Mahlzeiten vorsehen
  • Ausreichend trinken
  • Reichlich und abwechslungsreich Obst und Gemüse essen
  • Sparsame Verwendung von Fett
  • Süssigkeiten sind keine Lebensmittel. Sie dienen nur dem Genuss

Die Ernährungspyramide:
Die Ernährungspyramide veranschaulicht, welche Nahrungsmittel vorteilhaft gering dosiert konsumiert werden sollten und von welchen man mehr konsumieren kann. Die Lebensmittelpyramide soll eine Hilfe für die Zusammenstellung einer sinnvollen Ernährung darstellen. Die Basis einer gesunden Ernährung und damit auch der Pyramide stellt ein grosser Anteil an Getreideprodukten in Form von Brot, Müsli, Reis Nudeln, sowie Obst und Gemüse usw. dar. Keine der Lebensmittelgruppen ist wichtiger als die andere, man benötigt sie aus gesundheitlicher Sicht stets alle. Sparsam sollte man umgehen mit Fetten, Ölen und Süssigkeiten, diese bilden deshalb die kleine Spitze der Pyramide.
 
Die Verteilung der Lebensmittel entspricht der Aufteilung der Nahrungsenergie in etwa 55% Kohlenhydrate, 30% Fette und 15% Eiweisse. Durch die Befolgung dieser Ratschläge wird eine vielseitige, fettnormalisierte, ballaststoffreiche Ernährung erreicht. Bedeutend für eine Ernährungsumstellung ist allerdings, wie auch bei der Bewegung, eine Verhaltensveränderung. Um solche Veränderungen zu erreichen, müssen die Jugendlichen lernen, ihr Verhalten zu kontrollieren. Ein geeignetes Mittel hierfür ist zum Beispiel das Führen eines Ernährungsprotokolls.
 
Verhaltenstherapie und psychosoziale Intervention
Ziel ist es, eine normale psychische und soziale Entwicklung zu gewährleisten sowie Problembewältigungsstrategien zu erlernen und zu verinnerlichen. Um das eigene Bewegungs- bzw. Ernährungsverhalten wahrzunehmen, empfiehlt sich der Einsatz eines Bewegungs- bzw. Ernährungsprotokolls. Für einen dauerhaften Erfolg ist es wichtig, dass Eltern miteinbezogen werden, den auch sie entscheiden darüber, wann, was, in welchen Mengen gegessen wird, wie gekocht wird und ob Bewegung eine Bedeutung hat.
 
Die Schule ist ein möglicher Ort der Intervention. Lehrer können Vorbilder sein, was das Bewegungs- und Ernährungsverhalten anbelangt, der Unterricht kann bewegungsreich gestaltet werden, das Übergewicht kann als Unterrichtsthema behandelt werden und Lehrpersonen können als Vermittler von Infomaterial über Ernährung und Sport tätig sein. Weiter können zusätzliche Sport und Sportförderstunden angeboten werden, die ausschliesslich für Übergewichtige sind.
 
Die Idee
Die Idee an einer Schule etwas aufzubauen, was übergewichtigen Jugendlichen erlaubt körperlich aktiv zu werden, stammt aus praktischen Erfahrungen. Man weiss, dass in verschiedenen Kinderkliniken adipöse Kinder und Jugendliche gute Therapiemöglichkeiten haben. Meist sind die Kinder dort in einer mehrwöchigen (sechs bis acht Wochen) stationären Therapie. Die Effekte einer solchen Therapie sind mehrheitlich positiv. Doch was passiert mit den Kindern, wenn sie wieder zu Hause sind? Können sie ihr Gewicht halten und ihren Lebensstil ändern? Vor allem aber werden Kinder erst dann in Kliniken aufgenommen, wenn ambulante Massnahmen versagen. Die Idee ist, mit der Sportgruppe, Jugendlichen an ihrem Wohnort die Möglichkeit zu bieten sich sportlich, ihren Möglichkeiten entsprechend, zu betätigen. Mit der Entstehung der Sportgruppe soll ein Gefäss geschaffen werden, in dem genau diese Jugendlichen ein Bewegungsangebot finden.
 
Die Schülerinnen und Schüler sollen nur einmal wöchentlich während einer Stunde dieses Bewegungsprogramm besuchen. In erster Linie soll die Freude an der Bewegung geweckt und aufrechterhalten werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen an verschiedene Sportarten herangeführt werden, mit denen sie ihre Leistungsfähigkeit und Koordination durch ein angepasstes Bewegungsangebot verbessern können. Die Jugendlichen sollen Beispiele mit nach Hause nehmen, die ihnen helfen ihren Bewegungsalltag zu verändern. Die Kinder sollen jedoch auch erfahren, welche Rolle die Ernährung spielt und was das psychische Wohlbefinden mit Übergewicht zu tun haben kann.
 
Meiner Idee nach ist es von grosser Bedeutung, dass dieses Angebot wenig bis nichts kostet, denn wenn es kostet, steigen möglicherweise Kinder gar nicht erst ein, die es vielleicht gerade am nötigsten hätten. Die Wörter Abnehmen oder Gewichtsreduktion haben nur sekundäre Bedeutung. Im Vordergrund steht die Verhaltensänderung, die als Fernziel eine langsame, jedoch stabile Gewichtsreduktion zur Folge hat. Die Jugendlichen sollen dank der Freude, die ihnen Bewegung bringen kann, solange wie möglich und nur so lange wie nötig in der Sportgruppe bleiben. Die regelmässige Bewegung soll zu einer Gewohnheit werden, so dass sie sich mit der Zeit auch in ihrer Freizeit bewegen oder beispielsweise den Mut finden in einer anderen Schulsportgruppe oder möglicherweise in einem Sportverein aktiv zu werden.
 
Bewegen mit Übergewicht
Aus Gründen der Realisierbarkeit und weil das Angebot bewusst niederschwellig gehalten wird, nimmt die beschriebene Säule Bewegung den Hauptteil in diesem Projekt ein. Das Thema Ernährung soll immer wieder angesprochen werden und praktisch während eines einmaligen gemeinsamen Kochanlasses umgesetzt werden. Die Psychosoziale Betreuung wird in Form von Elterngesprächen und Gesprächen unter den Jugendlichen stattfinden.  

Wie unser Nachwuchs sich mit Alkohol die Zukunft vernebelt.
Zu viel Alkohol kann das Herz gefährlich aus dem Takt bringen, fanden Wissenschaftler jetzt heraus.
 
US-Forscher werteten Ergebnisse einer Kopenhagener Herzstudie aus, die Daten von mehr als 16 000 Teilnehmern erhob. Das Ergebnis: Personen, die regelmäßig viel Alkohol konsumierten, hatten ein stark erhöhtes Risiko, ein so genanntes Vorhofflimmern zu entwickeln, durch das das Herz schneller und unregelmäßig schlägt. Diese spezielle Form von Herzrhythmusstörungen ist nicht nur ausgesprochen unangenehm, sie kann auch zu Thrombosen und Schlaganfällen führen. Die Ergebnisse liefern auch eine mögliche Erklärung für das so genannte „Holiday Heart Syndrome“: Die Forscher vermuten, dass das Herz auch aus dem Takt geraten kann, wenn jemand in einem kurzen Zeitraum, wie etwa den Ferien, exzessiv Alkohol trinkt. 

Durch regelmäßige FUTREX - Körperfettmessungen und KARDiVAR-Tests
trainieren Sie stets in Ihrem optimalen Bereich.

VORTEILE JUNGER MÜTTER - Ohne Väter ist kein Nachwuchs richtig fit fürs Leben.