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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Stress  zur größten
Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts erklärt!
 „Prevention ist die Medizin des 21. Jahrhunderts”
 
Einblick in die wichtigsten Grundlagen der Herzratenvariabilität:
  1. Wie kann die Herzfrequenz bestimmt werden? 
  2. Welche Bedeutung hat der Vagus?
  3. Welche Qualitätskriterien sind bei der HRV-Messung zu beachten?
  4. Wie kann Stressbelastung aus der HRV diagnostiziert werden?
  5. Hat eine gute HRV Auswirkung auf die Lebenszeit?
  6. R-R Abstände (=Zeitintervall zwischen 2 Herzschlägen)

Haben Sie ein gutes Herz?

Da die Herzratenvariabilität ihren Ursprung in der Funktion des vegetativen Nervensystems hat, lassen sich prinzipiell Krankheiten erkennen, bei denen es darüber zu Auswirkungen auf den Herzschlag kommt. Dabei sind Erkrankungen zu unterscheiden, die direkt das autonome Nervensystem schädigen, und Krankheiten, die sich etwa über dauerhaft erhöhte Stoffwechselbeanspruchungen indirekt auf das autonome Nervensystem auswirken. Ein Beispiel für die erste Gruppe von Krankheiten ist die diabetische Neuropathie, eins aus der anderen die koronare Herzkrankheit. Auch psychische Erkrankungen können über eine Erhöhung des Katecholaminspiegels und die Sympathikusaktivierung erkennbare Folgen auf die Herzaktivität haben; die Herzfrequenzvariabilität kann daher auch im Bereich der Neuropsychiatrie zu diagnostischen Zwecken herangezogen werden.
 
Wie funktioniert KARDiVAR? 
KARDiVAR zeichnet - ähnlich wie ein EKG - Ihre Herzströme auf. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen EKG ist KARDiVAR in der Lage, die Herzfrequenzvariabilität (HRV = "heart rate variability") auszuwerten.
 
KARDiVAR Messung: Mit vier Elektroden an Fuß- und Handgelenken werden fünf Minuten lang die elektrischen Signale des Herzmuskels aufgezeichnet und in einer grafischen Darstellung ausgewertet. Darin zeigen die Ampelfarben grün, rot und gelb an, ob der Herzschlag Auffälligkeiten aufweist oder nicht.
 
HRV = Herz-Rhythmus-Variabilität
In einem normalen EKG kann man die einzelnen Q-R-S-T-Komplexe gut analysieren. Man kann auch Extrasystolen und Arrythmien erkennen, insbesondere in einem 24-Stunden-EKG. Probleme bereitet allerdings die Unterscheidung der normalen Variabilität der R-R-Abstände und einer reduzierten bzw. fehlenden Variabilität.

Erläuterungen von Begriffen

Ein Überwiegen des Parasympathikus bewirkt Chaos und Arrythmie.
Ein Überwiegen des Sympathikus bewirkt Starre und Gefahr des Herztods.

Leider ist der Sympathikus überrepräsentiert, stammt das Adrenalin doch sowohl aus den sympathischen Synapsen als auch aus dem Nebennierenmark, wohingegen das Acetylcholin des Vagus nur in den Synapsen abgegeben wird. Der Grund liegt in der Stammesgeschichte der Menschen, der vielen Raubtieren als potenzielles Opfer galt und mancherlei weiteren Gefahren zu begegnen hatte, was jeweils einen Adrenalinausstoß verlangte. Demgegenüber war die Ruhe und Entspannung problemlos und nicht lebensbedrohlich.

Heutzutage hat sich dies verändert, es besteht eine Reizüberflutung und eine Dauerstress ohne körperliche Abarbeitung. Damit überwiegt das Adrenalin zeitlich und quantitativ, Entspannungsphasen sind kurz und schwach ausgeprägt.

Hält ein Dauerstress zu lange an, können die Nebennieren sich erschöpfen und es kommt zum Ausbrennen in Form eines Burn-out-Syndroms. Eine langanhaltende Starretendenz kann so umschlagen in ein Chaos. Neben einer Arrhythmie sind mögliche Folgen ein Chronic-fatigue-Syndrome und Krebs.

Es wird daraus ersichtlich, wie wichtig heute eine Diagnostik des individuellen Status innerhalb dieser Regulationszustände des Vegetativums ist. In vielen Publikationen wurde nachgewiesen, dass die Lebenserwartung von einem Funktionieren dieser Regulation determiniert wird. Die HRV gehört eigentlich als evidenzbasierte Methode zur sogenannten Schulmedizin, ist aber gleichzeitig ein Teil der zur Komplementärmedizin gehörenden Regulationsmedizin.

In den USA verlässt kein Patient eine Kardiologie ohne Durchführung einer oder mehrerer HRV-Analysen.

Die Methode ist völlig gefahrlos und dauert nur 5 Minuten. Sie kann von einer Helferin durchgeführt werden, die dem Arzt/Therapeuten/Heilpraktiker den Ergebnisausdruck übergibt. Dieser muss sich in die Fachbegriffe der HRV einlesen, um nicht den automatisierten Ergebnisbeurteilungen ausgeliefert zu sein.

KARDiVAR wurde für den Einsatz in einer Vielzahl von medizinischen Bereichen konzipiert, wie z. B. der Kardiologie, Neurologie, Anästhesie, Diabetologie, Pädiatrie, Physiologie, Physiotherapie, Ärzte, Kliniken, Hospitals, Therapeuten, Medical Wellness-, Sport-Teams, Fitness-Industrie, Medizin und diverse Berufsgruppen. Es ist jedoch auch von unschätzbarem Wert für die Bewertung der Belastung von Personen, die ständig gegen Umwelteinflüsse, im Zusammenhang mit körperlichen oder psycho-emotionalen Belastungen konfrontiert werden. 
 
Die Spektralanalyse ist ein sehr genaues Verfahren zur Feststellung der Frequenzanteile, aus denen sich die Variabilität der Herzfrequenz zusammensetzt. Sie gibt beispielsweise Auskunft über die Kopplung von Atmung und Herzschlag (also deren Kohärenz) im entspannten Zustand. Sind Atmung und Herzschlag gut gekoppelt, ergibt die Spektralanalyse einen eindeutigen Peak (Spitzenwert). Das betreffende Mess-Spektrum wird in der HRV-Forschung in drei Frequenzbänder aufgeteilt, VLF (very low frequency), LF (low frequency, mitunter auch als MF (middle frequency) bezeichnet) und HF (high frequency), teilweise zuzüglich eines vierten Frequenzbandes: ULF (ultra low frequency). 
 

Diese Frequenzen repräsentieren:
VLF: peripher-zentrale Thermoregulation
LF: Oszillationen des Baroreflexes
HF: Respiratorische Sinusarrhythmie

Nachfolgend werden die Ergebnisausdrucke der üblichen Parameter aufgeführt:
 Es folgen hier die Ergebnisse eines weitgehenden Normalbefundes:
Druckversion eines weitgehend normalen Befundes:
 Einzelgrafiken dieses Befundes: RSAI = Überblick: mit 1 Punkt normaler Befund 
 Cardiointervallogramm: leicht verstärkte Variabilität
Histogramm der Häufigkeitsverteilung: Lognormal-Verteilung = Ordnung
Streudiagramm: alle Punkte im Norm-Oval
Autokorrelation: normales Pendeln um die Mittelachse
Spektrum: keine abnormen Ausschläge von HF, LF, VLF und ULF
Automatische Befundung als Grundlage für die RSAI: nur 1 Punkt
Ein pathologischer Befund: durch andauernd erhöhtes Adrenalin bedingte Starre.
Das andere Extrem: absolute Arrhythmie durch Sympathikusschwäche
 
Zusammenfassung der Aussagen der Parameter, 5 Beispiele:
 
Möglichkeit 1: Sympathikus überaktiv
-
HR = Herzfrequenz: erhöht
-
SDNN = RR-Intervalle: erniedrigt
-
CV = Variation: eher niedrig
-
SI = Stress-Index: erhöht
-
IC = Zentralisierung: normal
-
IARS = integraler Index: mittlerer Bereich
-
AA = absol. Arrhythmien: wenige
-
HF = Vagus eher: niedrig
-
LF = vasomot. Zentrum: erhöht
-
VLF = Adrenalin: normal
-
TP = Total Power: erhöht

Möglichkeit 2: zentraler Sympathikus psychisch-bedingt überaktiv
 
HR = Herzfrequenz: noch normal

SDNN = RR-Intervalle: eher niedrig

CV = Variation: eher niedrig

 

SI = Stress-Index: mäßig erhöht


IC = Zentralisierung: erhöht


IARS = integraler Index: normal


AA = absol. Arrhythmien: keine


HF = Vagus: erniedrigt

LF = vasomot. Zentrum: erhöht

VLF = Adrenalin: eher hoch
TP = Total Power: eher hoch

 

 

 

Möglichkeit 3: Sympathikus geschwächt

 

HR = Herzfrequenz: eher hoch

 

SDNN = RR-Intervalle: eher hoch

CV = Variation: eher hoch


SI = Stress-Index: eher niedrig


IC = Zentralisierung: erhöht


IARS = integraler Index prämorbider Bereich


AA = absol. Arrhythmien erhöht

HF = Vagus niedrig

LF = vasomot. Zentrum erhöht

VLF = Adrenalin stark erniedrigt

TP = Total Power erhöht (nicht berechenbar)

 

 

 

 
Möglichkeit 4: gestresst-überfordertes Vegetativum, kurz vor Burn-out 

HR = Herzfrequenz: erhöht

SDNN = RR-Intervalle: eher hoch

CV = Variation: eher hoch

SI = Stress-Index: eher niedrig

IC = Zentralisierung: eher niedrig

IARS = integraler Index prämorbider Zustand

AA = absol. Arrhythmien wenige

HF = Vagus eher hoch

LF = vasomot. Zentrum erhöht

VLF = Adrenalin erniedrigt
 
Möglichkeit 5: Burn-out
 
HR = Herzfrequenz: erniedigt

SDNN = RR-Intervalle: eher niedrig

CV = Variation: eher niedrig

SI = Stress-Index: erniedrigt

IC = Zentralisierung: erniedrigt

IARS = integraler Index pathologisch

AA = absol. Arrhythmien einige

HF = Vagus erhöht

LF = vasomot. Zentrum normal

VLF = Adrenalin erniedrig

TP = Total Power erniedrigt
  
Hier dürfte ein Herzschrittmacher kaum zu vermeiden sein.
 
"Jeder zweite Schlaganfall könnte verhindert werden"
  
Wir zeigen ihnen Erkennungsmerkmale:
*Sehstörung - Sprach- und Sprachverständnisstörungen - Lähmung, Taubheitsgefühl
Schwindel mit Gangunsicherheit - Sehr starker Kopfschmerz, in ungekannter Stärke.
 
*Sehstörung
Tritt plötzlich eine Einschränkung des Gesichtsfeldes ein, übersieht der Betroffene z.B. Gegenstände und Menschen auf seiner linken Körperseite. Auch Störungen des räumlichen Sehens können Folge eines Schlaganfalles sein. Ebenso können Doppelbilder auf einen Schlaganfall hinweisen.
 
Sprach- und Sprachverständnisstörungen
Diese Störungen können sich in als stockende, abgehackte Sprache äußern, aber auch das Verdrehen von Silben oder Verwenden von falschen Buchstaben beinhalten. In seltenen Fällen kann der Betroffene gar nicht mehr sprechen. Bei Sprachverständnisstörungen wird aufgrund einer Fehlfunktion im Gehirn das Gesagte nicht mehr verstanden.
 
Lähmung, Taubheitsgefühl
Eine plötzlich eintretende Lähmungserscheinung auf einer Körperseite kann auf einen Schlaganfall hinweisen. Ebenso ein gestörtes Berührungsempfinden. Ein typisches Merkmal ist ein herunterhängender Mundwinkel.
 
Schwindel mit Gangunsicherheit
Man kann das Gefühl haben, Karussell zu fahren (Drehschwindel) oder auf einem Schiff auf bewegter See zu sein (Schwank-Schwindel). Manche Betroffenen fühlen sich auch, als ob sie mit einem Fahrstuhl hinunter sausen würden. Achtung Sturzgefahr! Schwindel kann viele Ursachen haben, daher deutet er zumeist nur in Verbindung mit einem weiteren Symptom auf einen Schlaganfall hin.
 
Sehr starker Kopfschmerz - in bisher ungekannter Stärke
Ursache hierfür sind zumeist Einblutungen in das Hirngewebe (meist hervorgerufen durch das Platzen oder Zerreißen einer in der Regel angeborenen Gefäßaussackung). Diese starken Kopfschmerzen können mit Übelkeit und Erbrechen verbunden sein.
 
EHRLICH PROPHYLAXE - DIAGNOSE & THERAPIE
 
 
Als Therapeut (altgr. θεραπευτής [therapeutés]: „der Diener, der Aufwartende,
der Wärter, der Pfleger wird heutzutage ein Anwender eines Heilberufes oder eines Heilverfahrens, wie beispielsweise ein behandelnder Arzt (im Hinblick auf seine Aufgabe, bestimmte Therapien anzuwenden) oder Physiotherapeut bezeichnet.