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Erläuterungen von Begriffen


Haben Sie ein gutes Herz?HRV = Herz-Rhythmus-Variabilität
In einem normalen EKG kann man die einzelnen Q-R-S-T-Komplexe gut analysieren. Man kann auch Extrasystolen und Arrythmien erkennen, insbesondere in einem 24-Stunden-EKG. Probleme bereitet allerdings die Unterscheidung der normalen Variabilität der R-R-Abstände und einer reduzierten bzw. fehlenden Variabilität.
  • Ein Überwiegen des Parasympathikus bewirkt Chaos und Arrythmie.
  • Ein Überwiegen des Sympathikus bewirkt Starre und Gefahr des Herztods.
Leider ist der Sympathikus überrepräsentiert, stammt das Adrenalin doch sowohl aus den sympathischen Synapsen als auch aus dem Nebennierenmark, wohingegen das Acetylcholin des Vagus nur in den Synapsen abgegeben wird. Der Grund liegt in der Stammesgeschichte der Menschen, der vielen Raubtieren als potenzielles Opfer galt und mancherlei weiteren Gefahren zu begegnen hatte, was jeweils einen Adrenalinausstoß verlangte. Demgegenüber war die Ruhe und Entspannung problemlos und nicht lebensbedrohlich.

Heutzutage hat sich dies verändert, es besteht eine Reizüberflutung und eine Dauerstress ohne körperliche Abarbeitung. Damit überwiegt das Adrenalin zeitlich und quantitativ, Entspannungsphasen sind kurz und schwach ausgeprägt.

Hält ein Dauerstress zu lange an, können die Nebennieren sich erschöpfen und es kommt zum Ausbrennen in Form eines Burn-out-Syndroms. Eine langanhaltende Starretendenz kann so umschlagen in ein Chaos. Neben einer Arrhythmie sind mögliche Folgen ein Chronic-fatigue-Syndrome und Krebs.

Es wird daraus ersichtlich, wie wichtig heute eine Diagnostik des individuellen Status innerhalb dieser Regulationszustände des Vegetativums ist. In vielen Publikationen wurde nachgewiesen, dass die Lebenserwartung von einem Funktionieren dieser Regulation determiniert wird. Die HRV gehört eigentlich als evidenzbasierte Methode zur sogenannten Schulmedizin, ist aber gleichzeitig ein Teil der zur Komplementärmedizin gehörenden Regulationsmedizin.
  • In den USA verlässt kein Patient eine Kardiologie ohne Durchführung einer oder mehrerer HRV-Analysen.
Die Methode ist völlig gefahrlos und dauert nur 5 Minuten. Sie kann von einer Helferin durchgeführt werden, die dem Arzt/Therapeuten/Heilpraktiker den Ergebnisausdruck übergibt. Dieser muss sich in die Fachbegriffe der HRV einlesen, um nicht den automatisierten Ergebnisbeurteilungen ausgeliefert zu sein.
 
Nachfolgend werden die Ergebnisausdrucke der üblichen Parameter aufgeführt:
HPA ist die Abkürzung für die „hypothalamisch-pituitäre Achse“, die über das vasomotorische Zentrum herunter bis zu den Nebennieren verläuft. Man erfasst somit auch die Aktivität der zentralen Stimulationszentren. Wer sich länger damit beschäftigen möchte, kann sich auch eine komplette Liste der Analysen ausdrucken lassen. Sie entsprechen dem, was derzeit als Standard in der wissenschaftlichen Welt – scientific community - gilt.
 
Es folgen hier die Ergebnisse eines weitgehenden Normalbefundes:
Druckversion eines weitgehend normalen Befundes:
Einzelgrafiken dieses Befundes: RSAI = Überblick: mit 1 Punkt normaler Befund 
Cardiointervallogramm: leicht verstärkte Variabilität

 
Wozu ist dies bedeutsam?
Leben geht einher mit Schwingung, mit einer Varianz um einen jeweiligen Mittelwert herum. Bekannt ist dies bezüglich des vegetativen Nervensystems, das zwischen Anspannung via Sympathikus und Entspannung via Vagus/Parasympathikus hin und her pendelt. Die Abweichungen vom Normalzustand sind einerseits eine erhöhte Varianz, die für eine Labilität bis hin zum Chaos spricht, und andererseits eine verminderte Varianz, die für eine Stabilität bis hin zur Starre spricht.


Ein Chaos entspricht bezüglich des Herzens einer absoluten Arrhythmie und ist Folge eines Zusammenbruchs des Sympathikus, mit einem dementsprechenden Überwiegen des Vagus. Dies ist abnorm und bedarf einer Therapie, mit deren Wirkung und Erfolg jedoch die Lebenserwartung nicht wesentlich verkürzt wird.


Eine Starre wird üblicherweise nicht erkannt und ist die Domäne der HRV:
Sie ist Folge eines starken Überwiegens des Sympathikus durch z.B. Disstress. Wird sie nicht erfolgreich behandelt, so ist die Lebenserwartung verkürzt, bei kompletter Starre besteht Lebensgefahr.
 
Es gilt also und wird in der HRV diagnostiziert: 

Histogramm der Häufigkeitsverteilung: Lognormal-Verteilung = Ordnung
Streudiagramm: alle Punkte im Norm-Oval
Autokorrelation: normales Pendeln um die Mittelachse
Spektrum: keine abnormen Ausschläge von HF, LF, VLF und ULF
Automatische Befundung als Grundlage für die RSAI: nur 1 Punkt
Ein pathologischer Befund: durch andauernd erhöhtes Adrenalin bedingte Starre.
Das andere Extrem: absolute Arrhythmie durch Sympathikusschwäche
 
Zusammenfassung der Aussagen der Parameter, 5 Beispiele:
 
Möglichkeit 1: Sympathikus überaktiv
 
-
HR = Herzfrequenz: erhöht
-
SDNN = RR-Intervalle: erniedrigt
-
CV = Variation: eher niedrig
-
SI = Stress-Index: erhöht
-
IC = Zentralisierung: normal
-
IARS = integraler Index: mittlerer Bereich
-
AA = absol. Arrhythmien: wenige
-
HF = Vagus eher: niedrig
-
LF = vasomot. Zentrum: erhöht
-
VLF = Adrenalin: normal
-
TP = Total Power: erhöht

Möglichkeit 2: zentraler Sympathikus psychisch-bedingt überaktiv
 
HR = Herzfrequenz: noch normal


SDNN = RR-Intervalle: eher niedrig

CV = Variation: eher niedrig

SI = Stress-Index: mäßig erhöht

IC = Zentralisierung: erhöht

IARS = integraler Index: normal

AA = absol. Arrhythmien: keine

HF = Vagus: erniedrigt

LF = vasomot. Zentrum: erhöht

VLF = Adrenalin: eher hoch

TP = Total Power: eher hoch

Möglichkeit 3: Sympathikus geschwächt


HR = Herzfrequenz: eher hoch

SDNN = RR-Intervalle: eher hoch

CV = Variation: eher hoch

SI = Stress-Index: eher niedrig

IC = Zentralisierung: erhöht

IARS = integraler Index prämorbider Bereich

AA = absol. Arrhythmien erhöht

HF = Vagus niedrig

LF = vasomot. Zentrum erhöht

VLF = Adrenalin stark erniedrigt

TP = Total Power erhöht (nicht berechenbar)

 
Möglichkeit 4: gestresst-überfordertes Vegetativum, kurz vor Burn-out

HR = Herzfrequenz: erhöht

SDNN = RR-Intervalle: eher hoch

CV = Variation: eher hoch

SI = Stress-Index: eher niedrig

IC = Zentralisierung: eher niedrig

IARS = integraler Index prämorbider Zustand

AA = absol. Arrhythmien wenige

HF = Vagus eher hoch

LF = vasomot. Zentrum erhöht

VLF = Adrenalin erniedrigt
 
Möglichkeit 5: Burn-out
 
HR = Herzfrequenz: erniedigt

SDNN = RR-Intervalle: eher niedrig

CV = Variation: eher niedrig

SI = Stress-Index: erniedrigt

IC = Zentralisierung: erniedrigt

IARS = integraler Index pathologisch

AA = absol. Arrhythmien einige

HF = Vagus erhöht

LF = vasomot. Zentrum normal

VLF = Adrenalin erniedrig

TP = Total Power erniedrigt
  
Hier dürfte ein Herzschrittmacher kaum zu vermeiden sein.
 
"Jeder zweite Schlaganfall könnte verhindert werden"
  
Wir zeigen ihnen Erkennungsmerkmale:
*Sehstörung - Sprach- und Sprachverständnisstörungen - Lähmung, Taubheitsgefühl
Schwindel mit Gangunsicherheit - Sehr starker Kopfschmerz, in ungekannter Stärke.
 
*Sehstörung
Tritt plötzlich eine Einschränkung des Gesichtsfeldes ein, übersieht der Betroffene z.B. Gegenstände und Menschen auf seiner linken Körperseite. Auch Störungen des räumlichen Sehens können Folge eines Schlaganfalles sein. Ebenso können Doppelbilder auf einen Schlaganfall hinweisen.
 
Sprach- und Sprachverständnisstörungen
Diese Störungen können sich in als stockende, abgehackte Sprache äußern, aber auch das Verdrehen von Silben oder Verwenden von falschen Buchstaben beinhalten. In seltenen Fällen kann der Betroffene gar nicht mehr sprechen. Bei Sprachverständnisstörungen wird aufgrund einer Fehlfunktion im Gehirn das Gesagte nicht mehr verstanden.
 
Lähmung, Taubheitsgefühl
Eine plötzlich eintretende Lähmungserscheinung auf einer Körperseite kann auf einen Schlaganfall hinweisen. Ebenso ein gestörtes Berührungsempfinden. Ein typisches Merkmal ist ein herunterhängender Mundwinkel.
 
Schwindel mit Gangunsicherheit
Man kann das Gefühl haben, Karussell zu fahren (Drehschwindel) oder auf einem Schiff auf bewegter See zu sein (Schwank-Schwindel). Manche Betroffenen fühlen sich auch, als ob sie mit einem Fahrstuhl hinunter sausen würden. Achtung Sturzgefahr! Schwindel kann viele Ursachen haben, daher deutet er zumeist nur in Verbindung mit einem weiteren Symptom auf einen Schlaganfall hin.
 
Sehr starker Kopfschmerz - in bisher ungekannter Stärke
Ursache hierfür sind zumeist Einblutungen in das Hirngewebe (meist hervorgerufen durch das Platzen oder Zerreißen einer in der Regel angeborenen Gefäßaussackung). Diese starken Kopfschmerzen können mit Übelkeit und Erbrechen verbunden sein.
 
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